Vorsprache Satans bei Gott - Hiobs Bewährung nach Verlust der Gesundheit
1Und es geschah eines Tages, da kamen die Söhne Gottes, um sich vor Jehova zu stellen; und auch der Satan kam in ihrer Mitte, um sich vor Jehova zu stellen.(Hiob 1.6)2Und Jehova sprach zum Satan: Von woher kommst du? Und der Satan antwortete Jehova und sprach: Vom Durchstreifen der Erde und vom Umherwandeln auf ihr.3Und Jehova sprach zum Satan: Hast du achtgehabt auf meinen Knecht Hiob? denn seinesgleichen ist kein Mann auf Erden, vollkommen und rechtschaffen, gottesfürchtig und das Böse meidend; und noch hält er fest an seiner Vollkommenheit, wiewohl du mich wider ihn gereizt hast, ihn ohne Ursache zu verschlingen.(Hiob 1.1)4Und der Satan antwortete Jehova und sprach: Haut um Haut, ja, alles, was der Mensch hat, gibt er um sein Leben.5Aber strecke einmal deine Hand aus und taste sein Gebein und sein Fleisch an, ob er sich nicht offen von dir lossagen wird.6Und Jehova sprach zum Satan: Siehe, er ist in deiner Hand; nur schone seines Lebens.7Und der Satan ging von dem Angesicht Jehovas hinweg, und er schlug Hiob mit bösen Geschwüren, von seiner Fußsohle bis zu seinem Scheitel.8Und er nahm einen Scherben, um sich damit zu schaben; und er saß mitten in der Asche.9Da sprach sein Weib zu ihm: Hältst du noch fest an deiner Vollkommenheit? Sage dich los von Gott und stirb!(Hiob 19.17)10Und er sprach zu ihr: Du redest, wie eine der Törinnen redet. Wir sollten das Gute von Gott annehmen, und das Böse sollten wir nicht auch annehmen? Bei diesem allem sündigte Hiob nicht mit seinen Lippen.(Hiob 1.22)(Jakobus 5.11)
Besuch der Freunde bei Hiob
11Und die drei Freunde Hiobs hörten all dieses Unglück, das über ihn gekommen war; und sie kamen, ein jeder aus seinem Orte: Eliphas, der Temaniter, und Bildad, der Schuchiter, und Zophar, der Naamathiter; und sie verabredeten sich miteinander zu kommen, um ihm ihr Beileid zu bezeugen und ihn zu trösten.(1. Mose 25.2)(1. Mose 36.15)(Josua 15.41)(Jeremia 49.7)12Und sie erhoben ihre Augen von ferne und erkannten ihn nicht; da erhoben sie ihre Stimme und weinten, und sie zerrissen ein jeder sein Gewand und streuten Staub auf ihre Häupter himmelwärts.13Und sie saßen mit ihm auf der Erde sieben Tage und sieben Nächte lang; und keiner redete ein Wort zu ihm, denn sie sahen, daß der Schmerz sehr groß war.
1Ein guter Name ist wertvoller als großer Reichtum, und Anmut ist besser als Silber und Gold.(Prediger 7.1)2Reiche und Arme begegnen einander; der HERR hat sie alle gemacht.3Der Kluge sieht das Unglück und verbirgt sich; aber die Einfältigen tappen hinein und müssen es büßen.(Sprüche 27.12)4Der Lohn der Demut und der Furcht des HERRN ist Reichtum, Ehre und Leben.5Dornen und Schlingen sind auf dem Wege des Verkehrten; wer seine Seele bewahren will, bleibe fern davon!6Gewöhnt man einen Knaben an den Weg, den er gehen soll, so läßt er nicht davon, wenn er alt wird!(Sprüche 20.11)7Der Reiche herrscht über die Armen, und wer borgt, ist des Gläubigers Knecht.8Wer Unrecht sät, wird Unheil ernten, und die Rute seines Übermuts liegt bereit.(Hiob 4.8)9Gesegnet wird der Mitleidige; denn er gibt dem Armen von seinem Brot.(Sprüche 19.17)10Vertreibe den Spötter, so nimmt der Streit ein Ende, und das Zanken und Schmähen hört auf.(1. Mose 21.9-10)(Sprüche 26.20)11Wer Herzensreinheit liebt und anmutige Lippen hat, dessen Freund ist der König.(Psalm 101.6)12Die Augen des HERRN behüten die Erkenntnis, aber er verwirrt die Reden des Betrügers.13Der Faule spricht: «Es ist ein Löwe draußen; der könnte mich auf offener Straße zerreißen!»(Sprüche 26.13)14Ein Hurenmaul ist eine tiefe Grube; wen der HERR strafen will, der fällt hinein.(Sprüche 5.3-4)(Sprüche 23.27)15Torheit steckt dem Knaben im Herzen; aber die Rute der Zucht wird sie ihm austreiben.(Sprüche 23.14)(Sprüche 29.17)16Wer einen Armen drückt, bereichert ihn; wer einem Reichen gibt, schadet ihm nur.
Die Worte der Weisen – Unterweisung zu Gottesfurcht
17Neige dein Ohr und höre die Worte der Weisen, und dein Herz merke auf meine Lehre!18Denn das ist lieblich, wenn du sie in deinem Innern bewahrst, wenn sie allzumal bereitstehen auf deinen Lippen.19Damit du dein Vertrauen auf den HERRN setzest, lehre ich dich heute, ja, dich!20Habe ich dir nicht Vortreffliches geschrieben mit Ratschlägen und Lehren,21daß ich dir kundtäte die zuverlässigen Worte der Wahrheit, damit du wahrheitsgetreuen Bescheid gebest denen, die dich senden?22Beraube den Schwachen nicht, weil er schwach ist, und unterdrücke den Elenden nicht im Tor!23Denn der HERR wird ihre Sache führen und wird denen, die sie berauben, das Leben rauben.(Sprüche 23.11)24Geselle dich nicht zu einem Zornmütigen und begib dich zu keinem Hitzkopf,(Sprüche 29.22)25damit du dir nicht seinen Wandel angewöhnest und er dir nicht zum Fallstrick deiner Seele werde.26Sei nicht unter denen, welche in die Hand geloben, die sich für Schulden verbürgen;(Sprüche 6.1)27denn wenn du nicht bezahlen kannst, warum soll man dir dein Bett wegnehmen?28Verrücke die ewige Grenze nicht, welche deine Väter gemacht haben.(5. Mose 27.17)(Sprüche 23.10)29Siehst du jemand emsig in seinem Geschäft, der darf sich vor Könige stellen; er wird nicht bei unbedeutenden Leuten dienen.(Sprüche 21.5)