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Sirach - Kapitel 27

1 Denn um eitlen Gutes willen tun viele Unrecht; und die reich werden wollen, wenden die Augen ab. (Sirach 31.5) (1. Timotheus 6.9) 2 Wie ein Nagel in der Mauer zwischen zwei Steinen steckt, 3 also steckt auch Sünde zwischen Käufer und Verkäufer. 4 Hält er sich nicht mit Fleiß in der Furcht des Herrn, so wird sein Haus bald zerstört werden.

Weisheit im Reden

5 Wenn man siebt, so bleibt Unrat darin; also, was der Mensch vornimmt, so klebt immer etwas Unreines daran. 6 Gleichwie der Ofen bewährt die neuen Töpfe, also bewährt die Trübsal des Menschen Sinn. (Sirach 2.5) 7 An den Früchten merkt man, wie des Baumes gewartet ist; also merkt man an der Rede, wie das Herz geschickt ist. 8 Du sollst niemand loben, du habest ihn denn gehört; denn an der Rede erkennt man den Mann.
   9 Folgst du der Gerechtigkeit nach, so wirst du sie kriegen, und anziehen wie einen schönen Rock. 10 Die Vögel gesellen sich zu ihresgleichen; also hält sich die Wahrheit zu denen, die ihr gehorchen. 11 Wie der Löwe auf den Raub lauert, also ergreift zuletzt die Sünde den Übeltäter. (Sirach 21.3)
   12 Ein Gottesfürchtiger redet allezeit, was heilsam ist; ein Narr aber ist wandelbar wie der Mond. 13 Wenn du unter den Unweisen bist, so merke, was die Zeit leiden will; aber unter den Weisen magst du fortfahren. 14 Der Narren Rede ist über die Maßen verdrießlich, und ihr Lachen ist eitel Sünde, und kitzeln sich doch damit.
   15 Wo man viel Schwören hört, da gehen einem die Haare zu Berge; und ihr Hadern macht, daß man die Ohren zuhalten muß. 16 Wenn die Hoffärtigen miteinander hadern, so folgt Blutvergießen danach, und es ist verdrießlich zu hören, wenn sie sich so zerschelten.
   17 Wer Heimlichkeit offenbart, der verliert den Glauben, und wird nimmermehr einen treuen Freund kriegen. (Sirach 19.10) (Sprüche 20.19) (Sprüche 25.9) 18 Halte deinen Freund wert, und halte ihm Glauben. 19 Wo du aber seine Heimlichkeit offenbarst, so wirst du ihn nicht wieder kriegen. 20 Wer seinen Freund verliert, dem geschieht wohl so übel, als dem sein Feind entgeht. 21 Gleich als wenn du einen Vogel aus der Hand lassest, also ist's, wenn du deinen Freund verlässest. 22 Du fängst ihn nicht wieder, du kannst ihm nicht nachlaufen; er ist zu fern weg, er ist entsprungen wie ein Reh aus dem Netz. 23 Wunden kann man verbinden, Scheltworte kann man sühnen; 24 aber wer Heimlichkeit offenbart, mit dem ist's aus. (Sirach 27.17) (Sirach 22.27)
   25 Wer mit den Augen winkt, der hat Böses im Sinn und läßt sich nicht davon wenden. (Sprüche 10.10) (Sprüche 16.30) 26 Vor dir kann er süß reden und lobt sehr, was du redest; aber hinterwärts redet er anders und verkehrt dir deine Worte. 27 Ich bin keinem Ding so feind als dem; und der Herr ist ihm auch feind.

Gegen Heimtücke

28 Wer den Stein in die Höhe wirft, dem fällt er auf den Kopf; wer heimlich sticht, der verwundet sich selbst. 29 Wer eine Grube gräbt, der fällt selbst hinein; wer einem andern eine Falle stellt, der fängt sich selbst. (Psalm 7.16) 30 Wer dem andern Schaden tun will, dem kommt's selbst über seinen Hals, daß er nicht weiß, woher.
   31 Die Hoffärtigen höhnen und spotten; aber die Rache lauert auf sie wie ein Löwe. 32 Die sich freuen, wenn's den Frommen übel geht, werden im Strick gefangen; das Herzeleid wird sie verzehren, ehe sie sterben.
   33 Zorn und Wüten sind Greuel, und der Gottlose treibt sie.

Sirach - Kapitel 27

1 Denn um eitlen Gutes willen tun viele Unrecht; und die reich werden wollen, wenden die Augen ab. (Sirach 31.5) (1. Timotheus 6.9) 2 Wie ein Nagel in der Mauer zwischen zwei Steinen steckt, 3 also steckt auch Sünde zwischen Käufer und Verkäufer. 4 Hält er sich nicht mit Fleiß in der Furcht des Herrn, so wird sein Haus bald zerstört werden.

Weisheit im Reden

5 Wenn man siebt, so bleibt Unrat darin; also, was der Mensch vornimmt, so klebt immer etwas Unreines daran. 6 Gleichwie der Ofen bewährt die neuen Töpfe, also bewährt die Trübsal des Menschen Sinn. (Sirach 2.5) 7 An den Früchten merkt man, wie des Baumes gewartet ist; also merkt man an der Rede, wie das Herz geschickt ist. 8 Du sollst niemand loben, du habest ihn denn gehört; denn an der Rede erkennt man den Mann.
   9 Folgst du der Gerechtigkeit nach, so wirst du sie kriegen, und anziehen wie einen schönen Rock. 10 Die Vögel gesellen sich zu ihresgleichen; also hält sich die Wahrheit zu denen, die ihr gehorchen. 11 Wie der Löwe auf den Raub lauert, also ergreift zuletzt die Sünde den Übeltäter. (Sirach 21.3)
   12 Ein Gottesfürchtiger redet allezeit, was heilsam ist; ein Narr aber ist wandelbar wie der Mond. 13 Wenn du unter den Unweisen bist, so merke, was die Zeit leiden will; aber unter den Weisen magst du fortfahren. 14 Der Narren Rede ist über die Maßen verdrießlich, und ihr Lachen ist eitel Sünde, und kitzeln sich doch damit.
   15 Wo man viel Schwören hört, da gehen einem die Haare zu Berge; und ihr Hadern macht, daß man die Ohren zuhalten muß. 16 Wenn die Hoffärtigen miteinander hadern, so folgt Blutvergießen danach, und es ist verdrießlich zu hören, wenn sie sich so zerschelten.
   17 Wer Heimlichkeit offenbart, der verliert den Glauben, und wird nimmermehr einen treuen Freund kriegen. (Sirach 19.10) (Sprüche 20.19) (Sprüche 25.9) 18 Halte deinen Freund wert, und halte ihm Glauben. 19 Wo du aber seine Heimlichkeit offenbarst, so wirst du ihn nicht wieder kriegen. 20 Wer seinen Freund verliert, dem geschieht wohl so übel, als dem sein Feind entgeht. 21 Gleich als wenn du einen Vogel aus der Hand lassest, also ist's, wenn du deinen Freund verlässest. 22 Du fängst ihn nicht wieder, du kannst ihm nicht nachlaufen; er ist zu fern weg, er ist entsprungen wie ein Reh aus dem Netz. 23 Wunden kann man verbinden, Scheltworte kann man sühnen; 24 aber wer Heimlichkeit offenbart, mit dem ist's aus. (Sirach 27.17) (Sirach 22.27)
   25 Wer mit den Augen winkt, der hat Böses im Sinn und läßt sich nicht davon wenden. (Sprüche 10.10) (Sprüche 16.30) 26 Vor dir kann er süß reden und lobt sehr, was du redest; aber hinterwärts redet er anders und verkehrt dir deine Worte. 27 Ich bin keinem Ding so feind als dem; und der Herr ist ihm auch feind.

Gegen Heimtücke

28 Wer den Stein in die Höhe wirft, dem fällt er auf den Kopf; wer heimlich sticht, der verwundet sich selbst. 29 Wer eine Grube gräbt, der fällt selbst hinein; wer einem andern eine Falle stellt, der fängt sich selbst. (Psalm 7.16) 30 Wer dem andern Schaden tun will, dem kommt's selbst über seinen Hals, daß er nicht weiß, woher.
   31 Die Hoffärtigen höhnen und spotten; aber die Rache lauert auf sie wie ein Löwe. 32 Die sich freuen, wenn's den Frommen übel geht, werden im Strick gefangen; das Herzeleid wird sie verzehren, ehe sie sterben.
   33 Zorn und Wüten sind Greuel, und der Gottlose treibt sie.
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