Die Bibel

Lutherbibel 1912 -

bibel-online.net
 [neue Suche] 
Kapitel: 1 |  2 |  3 |  4 |  5 |  6 |  7 |  8 |  9 |  10 |  11 |  12 |  13 |  14 |  15 |  16 |  17 |  18 |  19 |  20 |  21 |  22 |  23 |  24 |  25 |  26 |  27 |  28 |  29 |  30 |  31 |  32 |  33 |  34 |  35 |  36 |  37 |  38 |  39 |  40 |  41 |  42 |  Inhaltsverzeichnis

Übersetzung: Parallelansicht:

Kapitel 11

Erste Rede des Zofar: Widerspruch gegen Hiob - Mahnung zur rechten Schau und zur Demütigung vor dem allwissenden Gott

1Da antwortete Zophar von Naema und sprach: 2Wenn einer lang geredet, muß er nicht auch hören? Muß denn ein Schwätzer immer recht haben?

3Müssen die Leute zu deinem eitlen Geschwätz schweigen, daß du spottest und niemand dich beschäme? 4Du sprichst: Meine Rede ist rein, und lauter bin ich vor deinen Augen. {Hiob.9,21} 9,21
Ich bin unschuldig! ich frage nicht nach meiner Seele, begehre keines Lebens mehr.
{Hiob.10,7} 10,7
so du doch weißt wie ich nicht gottlos sei, so doch niemand ist, der aus deiner Hand erretten könne.
5Ach, daß Gott mit dir redete und täte seine Lippen auf {Hiob.38,1} 38,1
Und der HERR antwortete Hiob aus dem Wetter und sprach:
6und zeigte dir die heimliche Weisheit! Denn er hätte noch wohl mehr an dir zu tun, auf daß du wissest, daß er deiner Sünden nicht aller gedenkt. {Psalm.51,8} 51,8
Siehe, du hast Lust zur Wahrheit, die im Verborgenen liegt; du lässest mich wissen die heimliche Weisheit.
7Meinst du, daß du wissest, was Gott weiß, und wollest es so vollkommen treffen wie der Allmächtige? 8Es ist höher denn der Himmel; was willst du tun? tiefer denn die Hölle; was kannst du wissen? 9länger denn die Erde und breiter denn das Meer. 10So er daherfährt und gefangen legt und Gericht hält, wer will's ihm wehren? 11Denn er kennt die losen Leute, er sieht die Untugend, und sollte es nicht merken? 12Ein unnützer Mann bläht sich, und ein geborener Mensch will sein wie ein junges Wild. 13Wenn du dein Herz richtetest und deine Hände zu ihm ausbreitetest; 14wenn du die Untugend, die in deiner Hand ist, fern von dir tätest, daß in deiner Hütte kein Unrecht bliebe: 15so möchtest du dein Antlitz aufheben ohne Tadel und würdest fest sein und dich nicht fürchten. 16Dann würdest du der Mühsal vergessen und so wenig gedenken als des Wassers, das vorübergeht; 17und die Zeit deines Lebens würde aufgehen wie der Mittag, und das Finstere würde ein lichter Morgen werden; 18und dürftest dich dessen trösten, daß Hoffnung da sei; würdest dich umsehen und in Sicherheit schlafen legen; 19würdest ruhen, und niemand würde dich aufschrecken; und viele würden vor dir flehen. {Psalm.3,6} 3,6
Ich liege und schlafe und erwache; denn der HERR hält mich.
{Psalm.4,9} 4,9
Ich liege und schlafe ganz mit Frieden; denn allein du, HERR, hilfst mir, daß ich sicher wohne.
20Aber die Augen der Gottlosen werden verschmachten, und sie werden nicht entrinnen können; denn Hoffnung wird ihrer Seele fehlen. {Hiob.8,13} 8,13
So geht es allen denen, die Gottes vergessen; und die Hoffnung der Heuchler wird verloren sein.




Impressum © seit 1996 cid - christliche internet dienst GmbH
Letzte techn. Änderung: 2008-02-12 (mha,mdh)