Die Bibel

Elberfelder Bibel 1905 -

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Kapitel 7

1Wie schön sind deine Tritte in den Schuhen, Fürstentochter! Die Biegungen deiner Hüften sind wie ein Halsgeschmeide, ein Werk von Künstlerhand. 2Dein Nabel ist eine runde Schale, in welcher der Mischwein nicht mangelt; dein Leib ein Weizenhaufen, umzäunt mit Lilien.

3Deine beiden Brüste sind wie ein Zwillingspaar junger Gazellen. 4Dein Hals ist wie ein Turm von Elfenbein; deine Augen wie die Teiche zu Hesbon am Tore der volkreichen Stadt; deine Nase wie der Libanonturm, der nach Damaskus hinschaut. {Hohelied.4,5} 4,5
Deine beiden Brüste sind wie ein Zwillingspaar junger Gazellen, die unter den Lilien weiden. !!-!!
5Dein Haupt auf dir ist wie der Karmel, und das herabwallende Haar deines Hauptes wie Purpur: ein König ist gefesselt durch deine Locken! {Hohelied.4,4} 4,4
Dein Hals ist wie der Turm Davids, der in Terrassen gebaut ist: tausend Schilde hängen daran, alle Schilde der Helden.
6Wie schön bist du, und wie lieblich bist du, o Liebe, unter den Wonnen! 7Dieser dein Wuchs gleicht der Palme, und deine Brüste den Trauben. {Hohelied.1,15} 1,15
Siehe, du bist schön, meine Freundin, siehe, du bist schön, deine Augen sind Tauben. !!-!!
{Hohelied.2,14} 2,14
Meine Taube im Geklüft der Felsen, im Versteck der Felswände, laß mich deine Gestalt sehen, laß mich deine Stimme hören; denn deine Stimme ist süß und deine Gestalt anmutig. !!-!!
8Ich sprach: Ich will die Palme ersteigen, will ihre Zweige erfassen; und deine Brüste sollen mir sein wie Trauben des Weinstocks, und der Duft deiner Nase wie Äpfel, 9und dein Gaumen wie der beste Wein,... der meinem Geliebten sanft hinuntergleitet, der über die Lippen der Schlummernden schleicht. 10Ich bin meines Geliebten und nach mir ist sein Verlangen. 11Komm, mein Geliebter, laß uns aufs Feld hinausgehen, in den Dörfern übernachten. {Hohelied.2,16} 2,16
Mein Geliebter ist mein, und ich bin sein, der unter den Lilien weidet. !!-!!
12Wir wollen uns früh aufmachen nach den Weinbergen, wollen sehen, ob der Weinstock ausgeschlagen ist, die Weinblüte sich geöffnet hat, ob die Granaten blühen; dort will ich dir meine Liebe geben. {Hohelied.2,10} 2,10
Mein Geliebter hob an und sprach zu mir: Mache dich auf, meine Freundin, meine Schöne, und komm!
13Die Liebesäpfel duften, und über unseren Türen sind allerlei edle Früchte, neue und alte, die ich, mein Geliebter, dir aufbewahrt habe. {Hohelied.6,11} 6,11
In den Nußgarten ging ich hinab, um die jungen Triebe des Tales zu besehen, um zu sehen, ob der Weinstock ausgeschlagen wäre, ob die Granaten blühten.




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