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Lutherbibel 1912 -

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Kapitel 65

Lutherbibel 1912   Neue evangelistische Übersetzung


Danklied für geistlichen und leiblichen Segen

1Ein Psalm Davids, ein Lied, vorzusingen. 2Gott, man lobt dich in der Stille zu Zion, und dir bezahlt man Gelübde.



Dank für Gottes Gaben

1Dem Chorleiter. Ein Lied, ein Psalmlied von David. 2Gott, dir gebührt der Lobgesang in Zion, / dir erfüllt man seine Gelübde.

3Du erhörst Gebet; darum kommt alles Fleisch zu dir. 4Unsre Missetat drückt uns hart; du wollest unsre Sünden vergeben. 5Wohl dem, den du erwählst und zu dir lässest, daß er wohne in deinen Höfen; der hat reichen Trost von deinem Hause, deinem heiligen Tempel. {Psalm.84,-1} 84,-1
HERR Zebaoth, wohl dem Menschen, der sich auf dich verläßt!
6Erhöre uns nach der wunderbaren Gerechtigkeit, Gott, unser Heil, der du bist Zuversicht aller auf Erden und ferne am Meer; 7der die Berge fest setzt in seiner Kraft und gerüstet ist mit Macht; 8der du stillest das Brausen des Meers, das Brausen seiner Wellen und das Toben der Völker, {Psalm.89,10} 89,10
Du herrschest über das ungestüme Meer; du stillest seine Wellen, wenn sie sich erheben.
9daß sich entsetzen, die an den Enden wohnen, vor deinen Zeichen. Du machst fröhlich, was da webet, gegen Morgen und gegen Abend. 10Du suchst das Land heim und wässerst es und machst es sehr reich. Gottes Brünnlein hat Wassers die Fülle. Du läßt ihr Getreide wohl geraten; denn also bauest du das Land. {Psalm.46,5} 46,5
Dennoch soll die Stadt Gottes fein lustig bleiben mit ihren Brünnlein, da die heiligen Wohnungen des Höchsten sind.
11Du tränkest seine Furchen und feuchtest sein Gepflügtes; mit Regen machst du es weich und segnest sein Gewächs. {Psalm.104,13} 104,13
Du feuchtest die Berge von obenher; du machst das Land voll Früchte, die du schaffest;
12Du krönst das Jahr mit deinem Gut, und deine Fußtapfen triefen von Fett. 13Die Weiden in der Wüste sind auch fett, daß sie triefen, und die Hügel sind umher lustig. 14Die Anger sind voll Schafe, und die Auen stehen dick mit Korn, daß man jauchzet und singet.
 3Du erhörst Gebet, / darum kommen alle zu dir. 4Die Folgen der Sünde überwältigen mich. / Doch du kannst unsre Vergehen vergeben. 5Wie glücklich ist der, den du erwählst / und in deine Nähe kommen lässt, / dass er in deinen Höfen wohne! / Vom Gut deines Hauses, / deinem heiligen Tempel, / werden wir satt. 6Mit Ehrfurcht gebietenden Taten / antwortest du uns in Gerechtigkeit, / du Gott unseres Heils, / du Hoffnung aller Enden der Erde / und des allerfernsten Meeres, 7der die Berge gründet in seiner Kraft, / der gegürtet ist mit Macht, 8der das Brausen der Meere stillt / und den Aufruhr der Völker. 9Die Bewohner am Ende der Erde / fürchten sich vor deinen Zeichen. / Ost und West hast du mit Jubel erfüllt. 10Du sorgst für das Land und tränkst es, / du machst es fruchtbar und reich. / Gottes Bach ist gut mit Wasser gefüllt. / So lässt du das Korn für die Menschen wachsen: 11Du feuchtest die Furchen und ebnest die Schollen, / du lockerst sie mit Rieselregen, / du segnest, was dort sprosst. 12Du hast das Jahr mit deiner Güte gekrönt, / deine Spuren triefen von Segen. 13Die Steppe füllt sich mit üppigem Grün, / die Hügel sind von Jubel umringt. 14Die Weiden schmücken sich mit Herden, / die Täler hüllen sich in wogendes Korn, / alles ist voll Jubel und Gesang.




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